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Uranabbau

Aktualisiert: 18. Jan.

Der stetig wachsende Ressourcenverbrauch führt multinationale Industriekonzerne immer tiefer in das Land der Indigenen und damit zu den dort vorhandenen Boden- und Naturschätzen. Dies zwingt viele Indigene, sich unter schwierigen und manchmal auch gefährlichen Bedingungen gegen Grosskonzerne zur Wehr zu setzen – zumeist ohne Unterstützung der jeweiligen Landesregierung. Die UNO-Deklaration für die Rechte der indigenen Völker von 2007 verlangt jedoch von der jeweiligen Regierung wie auch von transnationalen Unternehmen, dass vor der Umsetzung grosser Projekte auf indigenen Territorien das Einverständnis der betroffenen indigenen Völker einzuholen und gegebenenfalls eine Entschädigung zu entrichten sind.


Incomindios unterstützt mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen indigene Völker in ihrem Widerstand gegen die Ausbeutung ihrer Ressourcen und Zerstörung ihrer Lebensräume.


Kontaktperson für Fragen rund um das Thema und bei Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit: mail@incomindios.ch

Projekte:

Uranabbau und Atomstrom


© Virginia against Mining


Atomkraftwerke (AKW) beziehen das benötigte Uran ausschliesslich aus dem Ausland (Russland, Nordamerika, Australien und Afrika), wobei rund drei Viertel des Uranabbaus auf dem Land indigener Völker stattfindet. Nur 5% des abgebauten Uranerzes kann für eine Weiterverwendung im AKW genutzt werden. 95% bleiben als Abfall zurück. Die radioaktive Strahlung dieses Abfalls ist enorm. Gesundheitsprobleme und Umweltverschmutzung sind die verheerenden Folgen dieser Energieform. Incomindios macht durch verschiedene Aktivitäten auf den Zusammenhang zwischen unserem Energieverbrauch, dem Uranabbau und den Folgen für indigene Völker aufmerksam.



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