Arbeitsgruppe
Uran
Ausgangslage: Sei es beim
Fernsehschauen, beim Staubsaugen
oder beim Schreiben eines
Briefes mit dem Computer - immer
brauchen wir Strom. Ein
Grossteil dieses Stromes wird in
Atomkraftwerken produziert. Das
wissen wir alle. Doch was viele
nicht wissen: Unsere AKWs
beziehen das benötigte Uran zu
einem nicht unwesentlichen
Prozentsatz von Nordamerika.
Dort wird das Uran meist auf dem
unwirtlichen Land der Indianer
abgebaut. Nur gerade 5 Prozent
des abgebauten Uranerzes kann
für eine Weiterverwendung im
AKW oder in der Atombombe
benutzt werden. 95 Prozent
bleiben als Abfall zurück. Die
radioaktive Strahlung dieses
Abfalls ist enorm. Betroffen
davon sind die dort lebenden
Indianer.Die
Folgen sind erschreckend: Im
US-Bundesstaat Nevada
beispielsweise liegt die
Krebsrate bei den Männern um
151 Prozent und bei den Frauen
sogar um 243 Prozent höher als
beim benachbarten Bundesstaat
Utah. Der Grund ist dort
allerdings nicht nur beim
Uranabbau zu suchen, sondern
auch bei Dutzenden von Atomtests
in Nevada. Nebst den
unterschiedlichsten Arten von
Krebs leiden die betroffenen
Indianer aufgrund des Uranabbaus
an Leukämie. Die
Fehlgeburtsrate und die Rate der
Missbildungen ist bedeutend
höher als im nationalen
Durchschnitt. Bereits Hunderte
von Indianern starben
nachweislich an den Folgen der
Uranwirtschaft.
Das
Ziel der AG Uran ist die
Verminderung der radioaktiven
Strahlung und deren Folgen bei
den Indianern Nordamerikas. Dies
soll mit Aufklärungsarbeit in
der Schweiz und mit Direkthilfe
der Betroffenen erreicht werden.
Da die Schweiz stark mit dem
Uranabbau in Nordamerika
verflochten ist, kann gerade
hier bei uns viel erreicht
werden!
Spenden sind herzlich willkommen. Zahlen Sie bitte ein auf das Postcheckkonto
70-1960-4, Raiffeisenbank
Igis-Landquart, zu Gunsten von
Konto 35879.02, oder bestellen Sie bei
uns einen Einzahlungsschein.
Besten Dank!

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