| AG UNO
Aus der INCOMINDIOS-Grundsatzerklärung:
„INCOMINDIOS ist eine von Indigenen und Schweizern
gegründete Organisation, mit dem Ziel, den Indigenen aus Amerika
Unterstützung in ihrem Kampf für die politische,
wirtschaftliche und kulturelle Selbstbestimmung zu geben.“
Als indigene VertreterInnen Nord- und Südamerikas
zusammen mit SchweizerInnen INCOMINDIOS 1974 in Genf gründeten,
war eine Motivation der Einsatz für
die UNO in Genf. So engagiert sich INCOMINDIOS seit Beginn der
UN-Working
Group on Indigenous Peoples¹ -Konferenzen
in der Unterstützung der Indigenen auf dem internationalen Parkett
und setzt somit die Ziele der Grundsatzerklärung wortwörtlich
1:1 um.
Die Working Group on Indigenous Peoples (WGIP) im Juli
jedes Jahres, ist zu einer UN-Grossveranstaltung mit über 1000
Delegierten und Beobachtern angewachsen.
Die INCOMINDIOS-Arbeitsgruppe Genf/UNO widmet sich der Aufgabe,
die indigenen Delegierten während der Konferenzwoche in Genf, in
dieser nicht
einfachen Situation so gut als möglich zu unterstützen.
INCOMINDIOS wird während der WGIP Woche für die
Dauer von zehn Tagen ein Willkommenszentrum auf die Beine
stellen, dessen Aufgabenbereich folgende Dienstleistungen umfasst:
- Reservation und Organisation der Unterkunft im
Cité Universitaire für rund 100 indigene VertreterInnen,
Führung der Reception, Bereitstellung von Mahlzeiten und
Getränken im Welcome-Center, persönliche Betreuung,
- Transportdienste (Flughafen/WCC/UNO) und Begleitung
während der ganzen Woche rund um die Uhr,
- Bereitstellung und Betrieb von sechs Computerarbeitsplätzen
mit Internetzugang im temporären INCOMINDIOS Büro im
Cité Universitaire,
- Weitergabe von Know-how über das Funktionieren
internationaler Institutionen, Vermittlung von Kontakten mit
Regierungsvertretern, Journalisten und weiteren
Unterstützer-Organisationen
- sowie Hilfe beim Verfassen und der Präsentation
von Interventionen während der Konferenzwoche.
Dabei leisten viele unserer Mitglieder unzählige
Stunden wertvoller ehrenamtlicher Arbeit, welche im Berufsleben mit
Löhnen von insgesamt über SFr. 40‘000.— abgegolten
würden.
Informationen
für indigene Delegierte.
Ein guter
Einblick in die UNO-Welt gibt der
Bericht der AG Genf über die Working Group 2000.
¹Die UNO verwendet aus völkerrechtlichen
Gründen die Bezeichnung Populations (Bevölkerungen),
währen die Indigenen und die meisten
Unterstützerorganisationen den Begriff Peoples (Völker =
Anspruch auf Souveränität) vertreten.
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Unsere Aufgabe
Ehrenamtliche Arbeit
Kontakt
Bilder: Simone Greminger
© AG Genf/UNO
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INCOMINDIOS Schweiz, 8032 Zürich
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(+41 44 383 03 35) wenden.
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