INDIGENE VÖLKER UND INTERNATIONALE
ORGANISATIONEN
- EINE LINKSAMMLUNG
Im Internet
ist eine Fülle von Informationen über Indigene Völker und
internationale Organisationen vorhanden. Die hier vorliegende Linksammlung
deckt nur einen kleinen Teil davon ab, gibt aber Interessierten bereits
einen umfassenden Einblick in die Thematik.
Es sind zudem
einige der grundlegendsten Dokumente innerhalb der UNO im Bezug auf Indigene
Völker aufgelistet. Weitere
finden Sie unter dem Thema (Subject) „Indigenous Peoples“ auf der
Homepage des UN Hochkommissariats für Menschenrechte.
600
Links von Nicht-Regierungsorganisationen, Internationale Organisationen
und Konferenzen über Menschenrechte, Indigene Völker, Umwelt,
Flüchtlinge und Entwicklung, finden Sie auf der Homepage von Mandat
International.
Navigationshilfe
für die NGO bezogenen online Ressourcen, die das DESA (Department
of Economic and Social Affairs) und das UN-System zur Verfügung stellen:
Videoaufnahmen
von UNO-Treffen, Konferenzen und Anlässen. LIVE und nach Anfrage:
Viele Organe, Sonderorgane und Spezial-Organisationen
im System der Vereinten Nationen haben sich während der Internationalen
Dekade der Indigenen Völker bemüht, Indigenous Issues
in ihre Programme aufzunehmen.
OHCHR
Office of the High Commissioner
for Human Rights |
Die Human Rights
Fact Sheet Serie wird vom Zentrum für Menschenrechte in Genf veröffentlicht.
Sie stellt ausgewählte Themen im Menschenrechtsbereich vor:
ILO
International Labour Office - Multi
Disciplinary Team (MDT - San Jose) |
UNDP
United Nations Development Programme
Civil Society
Organizations & Participation Programme |
UNESCO
United Nations Educational, Scientific
and Cultural Organization |
WIPO
World Intelectual Property Organization |
Development Gateway
- where worlds of knowledge meet. Initiiert von der Weltbank in Zusammenarbeit
mit verschiedenen Organisationen:
Regelung
von Politiken und Prozeduren bei Projekten, welche Indigene Völker
betreffen (September 1991):
UNV
United Nations Volunteers |
VF
United Nations Voluntary Fund for
Indigenous Populations |
Konventionen,
Deklarationen, Resolutionen und weitere Dokumente |
ILO-Konventionen:
No. 169
Indigenous and Tribal Peoples Convention, 1989
ILO-Konvention
169: Übereinkommen über eingeborene und in Stämmen lebende
Völker in unabhängigen Ländern. ILO 1989
No. 107 Indigenous
and Tribal Populations Convention, 1957
ILO-Konvention
107: Übereinkommen über den Schutz und die Eingliederung eingeborener
Bevölkerungsgruppen und anderer in Stämmen lebender oder stammensähnlicher
Bevölkerungsgruppen in unabhängigen Ländern. ILO 1957
UN-Draft
Declaration on the Rights of Indigenous Peoples.
Sub-Commission
on Human Rights 1993
Declaration
of the Indigenous Peoples Summit of the Americas
Indigene VertreterInnen
von Süd-, Zentral- und Nordamerika und der Karibik haben sich am 31.
März 2001 in Ottawa, Kanada, getroffen um im "Summit
of the Indigenous Peoples of the Americas", darüber zu tagen,
dass der Schutz indigener Rechte von grösster Wichtigkeit ist.
Permanentes
Forum
UNO-Resolution
zur Etablierung eines Permanenten Forums für indigene Angelegenheiten.
OHCHR 1996-2000
UNO-Sonderberichtserstatter
für indigene Fragen
Schaffung des Mandates des UNO-Sonderberichtserstatter
für Menschenrechte und indigene Fragen. Resolution der Menschenrechtskommission
2001/57.
Treatystudy
Verträge,
Übereinkommen und andere konstruktive Vereinbarungen zwischen Staaten
und indigenen Bevölkerungen. Schlussreport.
Miguel Alfonso
Martínez 1999
18.
Working Group on Indigenous Peoples
Anmerkung
zur 18. Sitzung der Arbeitsgruppe für Indigene Bevölkerungen
(24.-28. Juli 2000). OHCHR 2000
Dokumente des
OHCHR
(Office of
the High Commissioner for Human Rights, UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte)
aufgelistet
nach Thema;
siehe
Indigenous
Peoples.
Veranstaltungen,
Konferenzen, Sitzungen |
Agenda
der internationalen Konferenzen in Genf
Internetseite
der NGOs Mandat International und Fondation pour Genève mit
Suchmaske.
World
Civil Society Forum 2002 in Genf
Ziel: Stärkung
der Beziehungen zwischen Indigenen Völkern, NGOs, der Zivilgesellschaft,
der UNO und anderen internationalen Organisationen.
Weltkonferenz
gegen Rassismus 2001 in Durban, Südafrika
World Conference
against Racism, Racial Discrimination, Xenophobia and Related Intolerance.
Durban, 31
August-7 September 2001
Nichtregierungsorganisationen
in Genf |
World
Council of Churches (WCC)
- Ökumenischer
Rat der Kirchen (ÖRK)
Das WCC stellt jedes Jahr am Wochenende
vor der UNO-WGIP seine Räumlichkeiten für ein Vorbereitungstreffen
der Indigenen VertreterInnen zur Verfügung. Das WCC finanziert zudem
die Reise von vielen Indigenen Delegierten.
Mandat
International
Internetseite
des Willkommenszentrums für Nicht-Regierungsorganisationen und Delegierte
in Genf.
-
600
Links für Nicht-Regierungsorganisationen
(NRO oder NGO) Internationale Organisationen und Konferenzen über
Menschenrechte, Indigene Völker, Umwelt, Flüchtlinge und Entwicklungen
im UNO-Sitz in Genf.
doCip
Dokumentationszentrum
für Indigene Fragen.
Dialogue
between Nations
Ein interaktives
globales Kommunikationsnetzwerk.
Informatives
Bulletin über Themen rund um Indigene Völker, Selbstbestimmung,
Weltkonferenz gegen Rassismus u. a. Auch in Spanisch.
Die
Schweizer Regierung in Genf (Mission Permanente)
HURIDOCS
Human Rights
Information and Documentation Systems International
Internationales
Informations- und Dokumentationssystem über Menschenrechte.
NetWarriors
International
Political Observers on the Rights of Indigenous Peoples.
Internationale
politische Beobachter der Rechte der Indigenen Völker.
Los
Pueblos Indígenas en la ONU:
Informationen
über die Arbeitsgruppen der UNO, Erklärungen Indigener in Spanisch
und Englisch.
Umstrittenes Internetportal der
Weltbank
Schaut dem Gaul nicht ins Maul!
Global+
Nr. 3/2001
|
"Einem geschenkten Gaul schaut man
nicht ins Maul", besagt ein altes Sprichwort. Doch beim Geschenk, das Weltbankpräsident
Jim Wolfensohn der internationalen Entwicklungsszene bescheren will, prüft
man besser die faulen Stellen.
1999 lancierte Wolfensohn ein ehrgeiziges
Projekt eines weltweiten Internernetportals für Entwicklungsfragen,
das "Global Development Gateway". Das Gateway sollte Wissen über Entwicklungsfragen
verbreiten und einen Beitrag zum Überwinden des viel zitierten "Digital
Gap" leisten, des Grabens zwischen Nord und Süd beim Zugang zu EDV
und Internet. Universitäten, politische Instanzen und Entwicklungsorganisationen
sollten mit dem Gateway erleichterten Zugang zu weltweit vorhandenen Informationen
erhalten.
NGOs aus aller Welt kritisierten
von Anfang an das Projekt als zu zentralistisch und zu nahe bei der Weltbank,
die damit eine Art Internetmonopol erhalten könnet. Denn wer bestimmt,
welche Inhalte und welche Links ein solches Portal aufnehmen bzw. ausschliessen
wird? Sie schlugen stattdessen vor, mit den riesigen Finanzmitteln dezentrale
Lösungen zu fördern und regionale bzw. nationale Projekte zu
unterstützen, statt diese mit dem Megaprojekt zu konkurrenzieren.
Auch die Arbeitsgemeinschaft wandte sich zusammen mit Helvetas, gegen das
Projekt.
Mittlerweile ist das "Global Development
Gateway" als so genannt unabhängige Stiftung gegründet und von
der Weltbank mit fünf Millionen Dollar dotiert worden. Beiträge
von Regierungen und privaten Firmen sollen das Stiftungskapital auf 30
bis 50 Millionen anwachsen lassen.
Im Herbst hat deshalb Gateway-Direktor
Carlos Braga auch die Schweiz besucht. Die Arbeitsgemeinschaft hat den
Bund aufgefordert, die Stiftung nicht zu unterstützen. Skeptisch ist
die Arbeitsgemeinschaft auch gegenüber Vorschlägen, im Rahmen
des Gateways nationale Portale zu finanzieren. Mehr Sinn würde die
direkte Unterstützung wirklich unabhängiger NGO-Projekte (in
der Schweiz das Interportal) ergeben.
Bruno Gurtner
Das Weltbankprojekt:
Development
Gateway
Indigenous
Peoples Topic page of the Gateway
NGO-Kritik:
Independent
news and analysis on the World Bank and IMF
10
Probleme mit dem Development Gateway
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