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Presse


 

Canada: Aboriginal 4-H pilot project moves forward

Kanada: Wiedergutmachung für die Zeit im Prügelinternat

Equal rights, equal respect

Interview with: Debra Harry and the Indigenous Peoples Council on Biocolonialism

Kanada hilft seinen Indianern mit 5,1 Milliarden Dollar
Imageschaden in Patagonien
• Ein Facharchiv für die indigenen Völker Amerikas

Schaukasten indianischer Kultur vor der Eröffnung

Brasilianische Indios besetzen Parlament

Akt der Verzweiflung in Bolivien

Brasilien schickt Friedenstruppen in Indianergebiet

Indios wollen sich der "Bewegung der landlosen Bauern" anschließen

• «Wir wollen Bolivien neu gründen»

Lakota Aid reports on the human rights situation of the Oglala-Lakota people.

• Aborigines verlieren Selbstvertretungsorgan

• Ökologie contra Indígena-Rechte?

Brasiliens Regenwald wird wieder stärker zerstört
Kanada gibt Territorium an Ureinwohner zurück

 


 

Canada: Aboriginal 4-H pilot project moves forward
Summer 2006

In 2003-2004, the Canadian 4-H Council conducted a national Feasibility Study to determine if there was a need an willingness among Aboriginal community leaders to encourage 4-H Council, with funding from Agriculture and Agri-Food Canada, has been assisting six provinces to conduct pilot projects encouraging the participation of aboriginal youth in 4-H activities in Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario, Nova Scotia and Newfoundland and Labrador. >>>

Quelle: 4-H FORUM

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Kanada: Wiedergutmachung für die Zeit im Prügelinternat
Mai, 2006

Weil sie in staatlichen und kirchlichen Internaten jahrelang geprügelt und missbraucht wurden, sollen jetzt Tausende kanadischer Indianer und Eskimos mit einer Milliardensumme entschädigt werden. Doch ob das Geld in die richtigen Taschen fließt, weiß niemand. >>>

Quelle: Spiegel Online

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Equal rights, equal respect
Januar 2006

For most of the past 500 years, to be an indigenous person in the Americas meant to be eliminated, assimilated or ignored. It is a story that makes for painful reading, but at last, that story is being told. As nations gain a deeper, more accurate understanding of what happened, they are finding ways to redress past wrongs. Indigenous peoples are beginning to receive new respect for claims to their rights, their land, and their identity. >>>

Quelle: Magazine of the Inter-American Development Bank (IADB)

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Interview with:
Debra Harry and the Indigenous Peoples Council on Biocolonialism
Dezember 2005

Debra Harry. Photo by Charlotte Harry.To the Indigenous people of Kennewick, Washington, he was Techaminsh Oytpamanatityt – ‘From the Land, the First Native’: the Ancient One. His body was accidentally exhumed from the ground where he had lain for over 9,000 years. The five American Indian tribes with ties to that land wanted his remains once again laid to rest. With thousands of other Native human remains sitting on dusty shelves in museums and institutions all over the US, the tribes were united in requesting his return to the earth so that his body could be given the respect it deserved.  >>>

Quelle: New Internationalist Magazine

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Kanada hilft seinen Indianern mit 5,1 Milliarden Dollar
Samstag 26. November 2005

Kanada will mit einer Finanzspritze von 5,1 Milliarden Dollar radikal gegen die Armut, hohe Sterberate und mangelnde Bildung unter seinen Ureinwohnern vorgehen. Dieses Versprechen machte der kanadische Ministerpräsident Paul Martin zum Abschluss eines zweitägigen Treffens mit Vertretern aller Indianer- und Eskimostämme in der Provinz British Columbia. Das Geld soll in den kommenden zehn Jahre den Bau neuer Wohnanlagen in den Reservaten ermöglichen. >>>

Quelle: dpa

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Imageschaden in Patagonien - Ureinwohner fordern Land in Argentinien von Benetton zurück
Samstag 26. November 2005

Attilio Curiòanco und Rosa Nahuelquir sind einfache Leute. Sie leben am äußersten Ende Südamerikas, der Boden, den sie bewirtschaften ist karg. Ihre Heimat ist Patagonien, der Südzipfel Südamerikas. Sie sind Tausende Kilometer von Italien entfernt und halten trotzdem eines der bekanntesten Unternehmen des Landes in Atem. Sie werfen Benetton vor, der Konzern habe sie vom Land ihrer Vorfahren vertrieben.  >>>

Quelle: Die Welt

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Ein Facharchiv für die indigenen Völker Amerikas

(Zürich) INCOMINDIOS Schweiz, die älteste europäische Unterstützungsorganisation für die Indigenen Völker Amerikas, macht das über mehr als 30 Jahren hinweg gesammelte Fachwissen nun auch öffentlich zugänglich: in Form eines Facharchivs für die indigenen Völker Amerikas wird das Wissen gebündelt und aufbereitet. Ab dem 10. Dezember 2005, dem internationalen Menschenrechtstag, ist das Archiv für das Publikum offen. >>>

Quelle: Incomindios Schweiz

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Schaukasten indianischer Kultur vor der Eröffnung.
NZZ Online vom 20. September 2004

Beschönigte Geschichte in Washingtons jüngstem Museum: Am Dienstag wird in Washington das National Museum of the American Indian eingeweiht. Jährlich werden vier Millionen Besucher erwartet. Sie werden ein beschönigtes Bild der Geschichte der Beziehungen zwischen den europäischen Siedlern und den Ureinwohnern des nordamerikanischen Kontinents präsentiert erhalten.

Quelle: nzz

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Brasilianische Indios besetzen Parlament
Basler Zeitung vom 21. April 2004

Rund 100 Indianer haben am Montag das Gebäude des brasilianischen Bundesparlaments in Brasilia gestürmt. Die Männer und Frauen von insgesamt 28 Stämmen hätten am "Tag des Indios" den Plenarsaal der Abgeordnetenkammer besetzt, um ihrer Forderung nach endgültiger Anerkennung des Schutzgebiets "Raposa Serra do Sol" im nördlichen Bundesland Roraima Nachdruck zu verleihen, berichteten Medien. >>>

Quelle: baz

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Akt der Verzweiflung in Bolivien
Basler Zeitung vom 21. April 2004

Zwei Drittel der Bevölkerung von Bolivien leben in Armut und ohne gesicherte Arbeit. Der Selbstmordanschlag eines Bergbauarbeiters letzten Dienstag ist ein alarmierender Hinweis auf existenzielle Nöte. >>>

Quelle: baz

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Brasilien schickt Friedenstruppen in Indianergebiet
Baz vom 21. April 2004

Die brasilianische Regierung hat am Dienstag mit der Stationierung von Friedenstruppen in einem Indianergebiet im Westen des Landes an der Grenze zu Bolivien begonnen, nachdem dort mindestens 29 Diamantensucher ermordet worden waren. Die Polizisten des Staates Rondonia und der brasilianischen Bundesregierung sollen bis zu sechs Monate in der Roosevelt Indianerreservation bleiben. Der dort lebende Stamm Cinta Larga soll die Männer am 7. April im Streit um Schürfrechte getötet haben.

Nach Angaben einer örtlichen Bergarbeitergewerkschaft werden noch mindestens 38 weitere Diamantenschürfer vermisst. Die Strafverfolgung in den brasilianischen Indianergebieten wird durch besondere Bundesgesetze und Tribunale geregelt. Ein Sprecher der Indianer warnte, die Gewalt werde anhalten, wenn die Regierung nichts unternehme, um die Indianerreservationen vor Schürfern, Bauern und Holzfällern zu schützen. Seit 1999 wurden in dem Gebiet der Cinta-Larga-Indianer rund 70 Menschen getötet. Sie erst Ende der 60er Jahre den ersten Kontakt mit Weissen.

Hintergrund der Gewalt ist die Tatsache, dass in dem Gebiet das grösste Diamantenvorkommen Südamerikas vermutet wird. 2002 vertrieb die brasilianische Polizei schon einmal 2000 illegale Schürfer. Die Indianer wollen die Diamantenvorkommen selbst nutzen. Der Gewinn wird im Stamm verteilt.

Quelle: Baz Online

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Indios wollen sich der "Bewegung der landlosen Bauern" anschließen
Der Standard vom 21. April 2004

Brasilia - Im Kampf um Land haben die Indios in Brasilien damit gedroht, sich der "Bewegung der Landlosen Bauern" (MST) anzuschließen. Man erwäge gemeinsame Besetzungen von Landgütern, erklärte Häuptling Jercinaldo Satere-Awe, Chef der Indio- Organisationen Coiab, nach Medienberichten vom Mittwoch in Brasilia. >>>

Quelle: Der Standard

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«Wir wollen Bolivien neu gründen»
St. Galler Tagblatt vom 17. April 2004

Interview mit Evo Morales, welcher in Bolivien die «Bewegung zum Sozialismus» führt . Er war einer der Anführer des Aufstandes, der im vergangenen Herbst Präsident Sanchez de Lozada stürzte. Mit dessen Nachfolger Carlos Mesa hat Morales ein brüchiges Stillhalteabkommen. >>>

Quelle: Tagblatt

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Lakota Aid reports on the human rights situation of the Oglala-Lakota people.
UNPO Newsletter vom 17. April 2004

Brenda Aplin has founded the charity Lakota Aid, and over the past two years she has been trying to help the Oglala people of Pine Ridge as best as she can. She reports on the "third world" situation in which the Oglala people are living. B. Aplin appeals to everyone to spread awareness of the plight of the Oglala-Lakota people of Pine Ridge, both by helping to raise money, but most important of all, by giving these people back a sense of hope for their future. >>>

Quelle: unpo

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Aborigines verlieren Selbstvertretungsorgan
Taz vom 17. April 2004

Australiens Regierung will gewählte Ureinwohner-Vertretung abschaffen und durch handverlesene Berater ersetzen. >>>

Quelle: taz

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Ökologie contra Indígena-Rechte?
Junge Welt vom 8. April 2004

Indígenas im südamerikanischen Guyana befürchten, daß die geplante Einrichtung weiterer Nationalparks ihre Landrechte bedrohen. Zudem wird ihr Lebensraum von brasilianischen Goldsuchern bedroht: Ihr Vordringen könnte die im Urwald ansässigen Indígenas vertreiben und deren Lebensweise gefährden. >>>

Quelle: junge Welt

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Brasiliens Regenwald wird wieder stärker zerstört
Basler Zeitung, 7. April 2004

Rio de Janeiro. DPA/BaZ. Der brasilianische Regenwald wird immer schneller zerstört. Zwischen August 2002 und August 2003 seien 23 750 Quadratkilometer (km2) vernichtet worden, teilte die Regierung in Brasilia unter Berufung auf das Institut für Raumfahrtforschung INPE nach Medienberichten vom Donnerstag mit. >>>

Quelle: baz online

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Kanada gibt Territorium an Ureinwohner zurück

6. August 2003, 16:08, NZZ Online

Nach 13-jährigen Verhandlungen hat die kanadische Regierung den Ureinwohnern Land von der Grösse der Schweiz zugesprochen. Die rund 3000 Angehörigen des Tlicho-Stammes können dank der Einigung ihre traditionelle Lebensweise bewahren. Sie erhalten weitreichende Kompetenzen, um ihr Gebiet zu verwalten. So können sie etwa über die Steuereinnahmen verfügen.
(sda/dpa) Kanada hat ein Territorium von der Grösse der Schweiz an seine Ureinwohner zurückgegeben. Es ist das bisher grösste Gebiet, das in die Kontrolle seiner Ureinwohner übergeht. Darauf befinden sich auch die beiden einzigen Diamantenminen des Landes.

Ein entsprechender Vertrag wurde am Montag nach 13-jährigen Verhandlungen von Premierminister Jean Chrétien und Tlicho- Häuptlingen unterzeichnet, wie die Zeitung «Globe and Mail» am Dienstag berichtete. Die rund 3000 Angehörigen des Tlicho-Stammes, der zum nordkanadischen Volk der Dene gehört, könnten mit der weitgehenden Kontrolle über ihr Land auch ihre traditionelle Lebensweise bewahren. Das nur sehr dünn besiedelte Tlicho-Land erstreckt sich im Nordwesten Kanadas über 39'000 Quadratkilometer zwischen dem Grossen Sklavensee im Süden und dem Grossen Bärensee im Norden.
Die Tlicho, die auch als Dogrib bekannt sind, können das Land nun selbst verwalten und über die Steuereinnahmen, darunter von den Diamantenminen sowie von Energieunternehmen im Mackenzie Valley, selbst verfügen. Neben der industriellen Entwicklung kontrollieren sie auch die Jagdgründe und den Fischreichtum ihres angestammten Landes. 15 Jahre lang wird die Tlicho-Selbstverwaltung zudem von der Regierung in Ottawa mit Subventionen unterstützt.

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